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Studie Urbanaut

Mini plant ein Maxi-Modell für die Stadt

Mini experimentiert mit neuen Modellen und liebäugelt wohl auch mit einem Van. Nun hat die BMW-Tochter den Urbanaut vorgestellt - eine virtuelle Studie.

veröffentlicht am 17.11.2020 um 17:40 Uhr

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Der Autohersteller Mini hat die virtuelle Design-Studie Urbanaut vorgestellt. Laut Markenchef Bernd Körber geht es bei dem 4,46 Meter langen Wagen nicht allein ums Fahren, sondern auch darum, neue Räume in der Stadt zu schaffen.

Viel Fantasie haben Designer und Entwickler deshalb in die Nutzung des parkenden Urbanaut gesteckt und dafür ein variables Innenleben mit Lounge-Charakter geschaffen.

Nutzfläche brauchen statt Parkfläche verbrauchen

So wird nach dem Abstellen des Fahrzeugs mit wenigen Handgriffen aus dem Armaturenbrett ein Daybed, der Fahrerbereich wird zur Sitzecke. Dorthin kann sich der Besitzer zum Ausruhen und Arbeiten begeben oder mit ausgestellter Frontscheibe und offener Schiebetür zum Gastgeber einer Straßenparty werden.

Je nach Modus ändern sich auch Details des Designs und das Ambiente des Innenraums, in dem es neben den Sitzen der ersten Reihe ein Chaiselongue im Heck sowie einen Beistelltisch an der Flanke gibt.

Darüber hängt das bislang im Cockpit montierte Rundinstrument, das zur Schaltzentrale für die digitale Erlebniswelt wird, teilte die BMW-Tochter mit. Fahren soll der Urbanaut teilweise autonom und voll elektrisch. Markenchef Körber nannte allerdings weder Details zum Antrieb noch zur Batteriekapazität.

Die Studie soll mehr als nur eine Fingerübung sein

Zwar werden es nach Angaben von Designchef Oliver Heilmer erstmal ein paar Styling-Details der Studie in die Serienfertigung schaffen und sich in der nächsten Generation des Mini-Dreitürers oder -Countryman wiederfinden. Doch sei der Urbanaut mehr als eine Fingerübung: «In der zweiten Hälfte des Jahrzehnts könnten wir uns so ein Modell in unserer Palette sehr gut vorstellen», sagt Heilmer. Während die Studie die Kunden auf solch ein für Mini ungewöhnliches Konzept einstimmen soll, würden bereits in der Entwicklung der kommenden Fahrzeuggeneration die technischen Voraussetzungen geschaffen.



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