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Waffenruhe für Berg-Karabach

Türkisches Parlament bewilligt Einsatz in Aserbaidschan

Unter Vermittlung Russlands hatten sich die verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan vergangene Woche auf eine Waffenruhe für Berg-Karabach verständigt. 2000 russische Soldaten sollen diese überwachen. Die Türkei plant eigene Truppen in der Region.

veröffentlicht am 17.11.2020 um 21:03 Uhr

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Das türkische Parlament hat der Entsendung von Soldaten nach Aserbaidschan zur Überwachung der Waffenruhe in der Südkaukasus-Region Berg-Karabach zugestimmt. Die Truppen werden in einem gemeinsamen Zentrum mit russischen Soldaten stationiert, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag berichtete.

Unter Vermittlung Russlands hatten sich die verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan vergangene Woche auf eine Waffenruhe für Berg-Karabach verständigt.

Das Mandat für die türkischen Truppen ist zunächst auf ein Jahr befristet. Die Entscheidung über den genauen Umfang liege in der Hand von Präsident Recep Tayyip Erdogan, berichtete Anadolu. Die Abstimmung galt als Formalität. Erdogans islamisch-konservative Regierungspartei AKP hat dort in Allianz mit der ultranationalistischen MHP eine Mehrheit.



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