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Jacinda Ardern

Neuseeland lobt Merkel: «Ein sehr guter Mensch»

Neuseelands Premierminsterin Jacinda Ardern findet für Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel nette Worte und lobt ihr «ständiges Engagement für die Welt».

veröffentlicht am 12.11.2021 um 06:25 Uhr
aktualisiert am 12.11.2021 um 09:20 Uhr

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Die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern hat Noch-Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels als «echte Führungspersönlichkeit» gewürdigt.

Ardern erinnerte bei einem virtuellen Treffen mit Merkel an ihre erste Deutschlandreise als neue Regierungschefin vor einigen Jahren: «Wenn man von einem kleinen Inselstaat kommt, dann passiert es nicht oft, dass man in der Welt der internationalen Diplomatie jemanden von so großem Gewicht findet, der sich so aufrichtig für die Sichtweisen eines bescheidenen Neuseeländers interessiert», sagte die 41-Jährige.

Merkels «ständiges Engagement für die Welt», aber auch ihre Aufmerksamkeit und ihre Bereitschaft, sich Ansichten anderer anzuhören, seien Qualitäten einer wahren Führungspersönlichkeit, «aber auch eines sehr guten Menschen». Merkel hatte am Freitag auf Einladung Arderns an einer Veranstaltung der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) teilgenommen und wurde dort per Videoschalte von Microsoft-Präsident Brad Smith interviewt.

Neuseeland hat in diesem Jahr den Apec-Vorsitz. Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe wollten am Freitag zu ihrem Gipfel zusammenkommen. Weil Neuseeland seine Grenzen noch geschlossen hat und sehr strenge Quarantäneregeln gelten, finden die Beratungen nur virtuell statt. Mit dabei sind unter anderem der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden.

Im Mittelpunkt der Gipfels steht die Corona-Pandemie. Mit Blick auf die Impf-Debatte in Deutschland betonte Merkel, viele ließen sich zwar impfen, «aber wir haben auch eine Gruppe von Menschen, die wir noch nicht überzeugen konnten». Schon nach einem Jahr Pandemie Vakzine zu haben, sei ein großes Glück. Die Menschen hätten vielleicht auch «eine gewissen Pflicht mit dazu beizutragen, dass sich die Gesellschaft schützen kann», erklärte Merkel.



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