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Mecklenburg-Vorpommern

Ermittlungen nach Drohung gegen Schwesig bei Telegram

Eine Drohung mutmaßlich aus der Querdenkerszene hat das Landeskriminalamt (LKA) in Mecklenburg-Vorpommern auf den Plan gerufen.

veröffentlicht am 04.01.2022 um 12:20 Uhr
aktualisiert am 04.01.2022 um 15:20 Uhr

04. Januar 2022 12:20 Uhr

Eine Drohung mutmaßlich aus der Querdenkerszene hat das Landeskriminalamt (LKA) in Mecklenburg-Vorpommern auf den Plan gerufen.

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Nach einer Todesdrohung gegen Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im sozialen Netzwerk Telegram hat das Landeskriminalamt (LKA) Ermittlungen aufgenommen.

Es werde wegen eines «Bedrohungssachverhalts» ermittelt, sagte am Dienstag ein Behördensprecher in Rampe bei Schwerin.

In dem Text, der der Querdenkerszene in Mecklenburg-Vorpommern zugeordnet wird, heißt es: «Sie wird abgeholt, entweder mit dem Streifenwagen in Jacke oder mit dem Leichenwagen, egal wie sie wird abgeholt.» Den Post hatte am Montag der Rostocker Linke-Politiker Steffen Bockhahn öffentlich gemacht und der dort abgebildeten Schwesig seine Solidarität bekundet.

Schwesig reagierte darauf mit einem Post auf Twitter: «Ich bedanke mich für die Solidarität und für den Schutz durch unsere Sicherheitsbehörden. Gewalt ist kein Mittel», schrieb die SPD-Politikerin. Anfang Dezember hatten Demonstranten nach Polizeiangaben versucht, zum Wohnhaus Schwesigs in Schwerin zu marschieren, wurden daran aber gehindert.



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