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Mindestens 39 Tote

Zahl der Opfer nach Erdbeben in Japan steigt weiter

Sapporo (dpa) - Die Zahl der Erdbebenopfer im Norden Japans ist weiter gestiegen. Mindestens 39 Menschen kamen ums Leben, wie der japanische Medien am Sonntag berichtete. Eine Person werde noch vermisst. 

veröffentlicht am 09.09.2018 um 11:28 Uhr
aktualisiert am 10.09.2018 um 09:51 Uhr

Nach einem Erdbeben ist auf der schwer zerstörten Straße in Hokkaido kein Durchkommen mehr. Foto: kyodo

Ministerpräsident Shinzo Abe, der sich gerade im Wahlkampf befindet, verschaffte sich vor Ort ein Bild von der Lage in der Katastrophenregion. Abe will sich in Kürze für eine weitere Amtszeit als Chef seiner Partei LDP wählen lassen und könnte damit Japans am längsten amtierender Regierungschef werden.

Unterdessen ist die Stromversorgung in der nördlichsten Provinz des Landes nahezu vollständig wiederhergestellt, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstagmorgen um kurz nach 3.00 Uhr (Ortszeit) im Schlaf überrascht. In drei Millionen Haushalten fiel der Strom aus.

Aus Sorge vor möglicherweise erneuten Stromausfällen wurde die Bevölkerung aufgerufen, sparsam mit der Elektrizität umzugehen. Die Region wird von der Gefahr weiterer Nachbeben in Atem gehalten. Derweil gehen die Bergungsarbeiten weiter. Der zwischenzeitlich geschlossene wichtigste Flughafen auf Hokkaido nahm am Samstag wieder den internationalen Flugverkehr auf, wie örtliche Medien weiter meldeten.

Die meisten Opfer des Erdbebens, darunter auch die fast 400 Verletzten, stammen aus der Stadt Atsuma. Dort hatten massive Erdrutsche in Folge des Erdbebens zahlreiche Häuser verschüttert.



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