weather-image
Mieter scheitern vor Gericht

Keine Mietkürzung bei Schimmelgefahr

Karlsruhe (dpa) - Allein das Risiko von Schimmelbildung in älteren und nicht gedämmten Gebäuden berechtigt nicht dazu, die Miete zu kürzen. Das hat am Mittwoch der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden und damit die Position von Vermietern gestärkt.

veröffentlicht am 05.12.2018 um 15:23 Uhr
aktualisiert am 05.12.2018 um 16:44 Uhr

Die Kläger, die in günstigen Wohnungen aus den 1970er Jahren wohnen, wollen weniger zahlen und begründen dies mit der nicht mehr zeitgemäßen Bausubstanz. Foto: Daniel Reinhardt/Symbolbild

Diese schuldeten ihren Mietern keinen Neubau-Standard, so der zuständige Senat. Damit scheiterten die Mieter zweier Wohnungen mit ihrer Klage gegen eine große Immobiliengesellschaft in Glinde (Schleswig-Holstein).

Die Kläger, die in günstigen und preisgebundenen Wohnungen wohnen, wollten weniger zahlen. Das begründeten sie mit dem Zustand der 1968 und 1971 erbauten Objekte, in denen in jedem Winter Schimmel drohe. Schon diese Gefahr sei ein Mangel. Laut BGH ist jedoch entscheidend, dass die Wohnungen den seinerzeit gültigen Bauvorschriften entsprachen (Az.: VIII ZR 271/17 und VIII ZR 67/18).



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt