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Vor Bundestagswahl

Grüne planen «Solar-Offensive»

Passau (dpa) - Rund sechs Wochen vor der Bundestagswahl setzen die Grünen auf eine «Solar-Offensive». «Die Einschränkungen für Zubau, Einspeisung und Eigenverbrauch haben seit 2012 zu einem Einbruch von über 80 Prozent im jährlichen Zubau geführt», zitiert die «Passauer Neue Presse» ein Positionspapier der Partei.

veröffentlicht am 12.08.2017 um 09:35 Uhr
aktualisiert am 13.08.2017 um 09:12 Uhr

Die Grünen fordern, nur noch den Zubau großer Photovoltaik-Anlagen zu beschränken. Foto: Martin Schutt

Verfasst wurde es demnach unter anderem von Spitzenkandidat Cem Özdemir. «Es ist absurd, dass die deutsche Wirtschaft, die diese

Technologie vorangetrieben hat, nun von der Bundesregierung

ausgebremst wird», heißt es dem Bericht zufolge weiter. Die Zukunft der Solarenergie seien vor allem kleinere Anlagen außerhalb der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) – zur kostengünstigen Selbstversorgung.

Wer Solarstrom erzeuge, solle künftig selbst entscheiden können, ob dieser selbst genutzt werde, als «Mieterstrom» in die Nachbarschaft geleitet, als «Grünstrom» in die regionale Vermarktung gegeben oder als «Graustrom» zum Marktpreis ins Netz eingespeist werden solle. Die Grünen fordern demnach, nur noch den Zubau großer Photovoltaik-Anlagen zu beschränken.

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