weather-image
22°

Anstieg um 15 Prozent

Deutlich mehr tödliche Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs

Berlin (dpa) - Im vorigen Jahr sind auf Deutschlands Straßen 455 Radfahrer ums Leben gekommen, darunter 89 auf sogenannten Pedelecs (E-Bikes).

veröffentlicht am 02.04.2019 um 11:43 Uhr
aktualisiert am 03.04.2019 um 07:21 Uhr

Hohes Risiko: Viele Radfahrer scheuen die Radspuren im dichten Innenstadtverkehr. Foto: Oliver Berg/Archiv

Das waren 15 Prozent mehr Unfälle als im Jahr zuvor, bei den Pedelecs lag der Anstieg 2018 sogar bei 27 Prozent, wie aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts hervorgeht.

Der Unfallforscher Siegfried Brockmann rechnet in diesem Jahr mit noch mehr Verkehrstoten. «Es gibt immer mehr Radfahrer, mehr Pedelecs und demnächst noch zusätzlich E-Scooter. Man sollte annehmen, dass die Infrastruktur den neuen Entwicklungen vorauseilt und nicht nur folgt. Aber von beidem sind wir sehr weit entfernt», sagt der Leiter des Instituts Unfallforschung der Versicherer (UDV). Die Tendenz sei daher voraussichtlich weiter negativ, so Brockmann. «Es sei denn, wir haben einen ganz furchtbaren Sommer und niemand fährt Rad.»

Die hohen Unfallzahlen des vergangenen Jahres seien auch auf die sehr lange Sommersaison 2018 zurückzuführen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?