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Möglichkeit schon Mangel?

Bundesgerichtshof prüft Mietminderung bei Schimmelgefahr

Karlsruhe (dpa) - Rechtfertigt allein schon die Gefahr von Schimmelbildung eine Mietkürzung - mit dieser Frage beschäftigt sich heute der Bundesgerichtshof (BHG) in Karlsruhe. Verhandelt werden die beiden Klagen von Mietern zweier Wohnungen im schleswig-holsteinischen Glinde.

veröffentlicht am 05.12.2018 um 05:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2018 um 08:13 Uhr

Schimmelfleck in einer Wohnung. Ob schon die Gefahr von Sporenbefall für eine Mietminderung ausreicht, prüft der Bundesgerichtshof. Foto: Daniel Reinhardt

Die Kläger, die in günstigen und preisgebundenen Wohnungen desselben Vermieters wohnen, wollen die Miete mindern. Sie begründen dies unter anderem mit dem Zustand der 1968 und 1971 erbauten Wohnungen.

Dort bestehe wegen fehlender Dämmung jedes Jahr zwischen Oktober und März die Gefahr von Schimmelbildung. Das Risiko könne durch Lüften und Heizen im normalen Umfang nicht beseitigt werden. Alleine die Gefahr von Schimmel sei daher ein Mangel - unabhängig davon, ob Schimmel auch tatsächlich auftritt. Das Landgericht Lübeck hatte den beiden Recht gegeben und der Vermieter dagegen Revision eingelegt. Der BGH muss nun prüfen, ob die Urteile Bestand haben (Az.: VIII ZR 271/17 und VIII ZR 67/18).



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