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Facebook verändert seinen Algorithmus – das können Sie dagegen tun

So sehen Sie weiterhin Dewezet-Posts

Was Menschen sehen, wenn sie Facebook öffnen, dürfte sich künftig drastisch ändern. Konzernchef Mark Zuckerberg hat angekündet, den Algorithmus seines Netzwerkes grundlegend zu überarbeiten. So sollen Beiträge von Freunden häufiger angezeigt werden und dafür Beiträge von Unternehmen und Medien weniger. Davon ist auch die Dewezet betroffen. Wir haben deshalb ein paar Vorschläge zusammengestellt, wie Sie dennoch nichts verpassen.

veröffentlicht am 28.01.2018 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 28.01.2018 um 16:25 Uhr

Tomas Krause

Autor

Projektleiter digitale Transformation / Schwerpunkt Redaktion zur Autorenseite

Welche Nachrichten Facebook-Nutzer in ihrem Newsfeed angezeigt bekommen, bestimmt der Algorithmus des Netzwerks. Bei wem und in welcher Reihenfolge dies geschieht, daraus macht Facebook seit Jahren ein Geheimnis. Klar scheint nur: Durch die angekündigte Änderung könnte sich Facebook von einer Nachrichtenplattform, denn genau das ist sie in den vergangenen Jahren geworden, zurückentwickeln zu einer Seite für den privaten Austausch.

Bisher hatte Facebook vor allem solche Posts bevorzugt, die von vielen Nutzern geliked, kommentiert oder geteilt wurden. Dabei kam es nicht darauf an, wer die Nachricht ursprünglich gepostet hatte. Das wird sich nun ändern. In der Folge werden Postings von Freunden und Verwandten höher bewertet als Nachrichten von Seiten – also auch von Medien wie der Dewezet. Für unsere rund 25 000 Facebook-Freunde, die die Facebookseiten der Dewezet mit „Gefällt mir“ markiert haben, könnte das bedeuten, dass sie weniger lokale Nachrichten der Dewezet in ihrem Newsfeed angezeigt bekommen. Damit dies nicht geschieht, gibt es ein paar einfache Tipps:


Nehmen Sie Änderungen in Ihren Newsfeed-Einstellungen vor: Öffnen Sie dafür einen Browser oder die App und gehen Sie auf unsere Facebook-Seite. Klicken Sie unter dem Titelbild auf den Button „Abonniert“. Es öffnet sich ein Menü. Unter dem Punkt „In deinem Newsfeed“ wählen Sie nun die Option „Als erstes anzeigen“. So stellen Sie sicher, dass Ihnen Dewezet-Nachrichten weiterhin angezeigt werden.


Kommentieren, liken und teilen Sie Dewezet-Facebook-Beiträge, die Ihnen wichtig sind. So bekommen auch Ihre Freunde mit, was Sie bewegt. Denn Aktivitäten von Freunden werden von Facebook besonders hoch eingestuft und bevorzugt angezeigt.


Informieren Sie sich auch auf anderen sozialen Netzwerken. Die Dewezet ist auch auf Twitter, YouTube und Instagram aktiv und hält Sie dort auf dem Laufenden.


Besuchen Sie unsere Webseite. Auf unserer Startseite finden Sie die aktuellsten Meldungen. Wer sich besonders ausführlich informieren möchte, für den bieten wir bereits am Vorabend alle Ausgaben der Dewezet und Pyrmonter Nachrichten als E-Paper – als App auch optimiert für Smartphone und Tablet.

Laden Sie sich die „Dewezet-Smart“-App für iOS und Android runter. Oder melden Sie sich zu unserem kostenlosen WhatsApp-Dienst an. Auf beiden Kanälen versorgen wir Sie täglich mit News – auch mit Push-Meldungen über die aktuellsten Ereignisse.

Information

Warum die Änderung?

Facebook begründet den Schritt mit Nutzerinteressen. So wolle man den „passiven“ Inhalten den Kampf ansagen. Gemeint sind damit Videos, Bilder oder Beiträge, die Nutzer zwar wahrnehmen, sie aber weder kommentieren, teilen oder liken. Zuckerberg schreibt dazu: „Ich gebe unseren Produktteams ein neues Ziel vor: Statt Nutzern zu helfen, relevante Inhalte zu finden, sollen sie ihnen dabei helfen, bedeutungsvolle soziale Interaktionen zu haben.“ Im Klartext bedeutet das, wer keine Beiträge veröffentlicht, die – aus Facebook-Sicht – „bedeutungsvolle“ Interaktionen hervorbringen, erreicht Nutzer schlechter.

Der Umbau ist aber auch eine Machtdemonstration gegenüber den Medien, die in den vergangenen Jahren immer mehr Inhalte auf Facebook ausgespielt haben. Letztlich geht es hier um Werbegelder. Mit dem System der künstlichen Verknappung zwingt der Konzern Unternehmen und Medien dazu, sich mit ihren Inhalten Präsenz im Newsfeed seiner Nutzer einzukaufen.



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