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Schutz vor Bränden / Fachwerkhäuser besonders gefährdet

Silvesterfeuerwerk in der Altstadt tabu

Hameln. Böller und Raketen werden auch zum bevorstehenden Jahreswechsel wieder in den Himmel steigen. Über der Hamelner Altstadt jedoch muss es dunkel bleiben: Ein Gesetz verbietet das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Fachwerkhäusern.

veröffentlicht am 27.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

Die Stadt Hameln setzt diese Vorschrift bereits seit mehreren Jahren um. „Im letzten Jahr haben sich alle an das Verbot gehalten, in der Altstadt war es ruhig“, lautet die Bilanz aus dem Rathaus.

Daher hoffe man, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch in diesem Jahr wieder diszipliniert verhalten. Schon in der Vergangenheit war Silvesterfeuerwerk aus Gründen des Lärmschutzes in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen verboten.

Seit Oktober 2009 gilt nun ein geändertes Sprengstoffgesetz. Danach ist es zusätzlich verboten, Feuerwerkskörper in der Nähe von Fachwerkhäusern zu zünden.

Hintergrund der neuen Vorschrift: In den vergangenen Jahren war es in anderen Städten vermehrt zu Bränden infolge fehlgeleiteter Feuerwerkskörper gekommen. Auch für die Hamelner Altstadt besteht nach Einschätzung der Stadt eine Brandgefahr. „Wir haben dort zu etwa 50 Prozent Fachwerkbauten“, heißt es aus dem Rathaus. Hinzu komme, dass in der Altstadt ein Haus direkt ans nächste angrenzt. Es sei also immer eine Brandausbreitung zu befürchten.

Von dem Verbot betroffen ist der Bereich, der von Thiewall, Kastanienwall, Ostertorwall, Münsterwall und der Weser umschlossen wird. Wer gegen das Verbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.



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