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hm09/tdn-interview

Hameln. Ob er die Sage vom Rattenfänger kennt? Na klar, kennt er sie: „Ich habe sogar mal ein Lied über ihn gesungen“, verrät Graham Bonney im Interview mit Karin Rohr. „Das heißt ,Die Kinder von Hameln’“, erzählt der Brite mit dem unüberhörbaren englischen Akzent, den deutsche Schlager-Fans so an ihm lieben. Er selbst hatte ihn anfangs ja loswerden wollen, aber sein Produzent untersagte ihm das: „Ich wollte doch Profi sein“, gesteht er lachend: „Erst viel später habe ich verstanden, warum ich diesen Akzent behalten sollte.“ Die Leute würden Fehler einfach von ihm erwarten: „Dann lachen die sich krank“, sagt der Sänger und Entertainer, für den Humor Lebenselixier ist, und der auch gern über sich selber lacht.

veröffentlicht am 21.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

1965 startete der vielseitige Künstler, der in London das Show-Business von der Pike auf erlernt hat, seine Solo-Karriere. 1966 tourte er das erste Mal durch Deutschland. Es wurde seine zweite Heimat. 1982 übersiedelte er in die Bundesrepublik. Seither, sagt er, fühle er sich in Deutschland mehr Zuhause als in seiner Geburtsstadt London. Auf das englische Essen aber lässt der 66-Jährige nichts kommen: „Gerade habe ich ein Promi-Dinner gewonnen“, freut sich Graham Bonney. Was er gekocht hat? „Roasted Lamb mit Yorkshire Pudding und gebackenen Kartoffeln“, verrät der Schlagerstar mit den „Siebenmeilenstiefeln“. Very british – und bestimmt lecker“!

Graham Bonney



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