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Rennfahrer Hans-Joachim Stuck wird an der Fähre Großenwieden umlagert

Er ist es

Dieses Käfertreffen ist der absolute Wahnsinn“, freute sich Hessisch Oldendorfs Bürgermeister Harald Krüger an der Großenwiedener Fähre, wo knapp 2000 Schaulustige zu beiden Seiten des Fährlochs ungeduldig die Ankunft der Schwimmkäfer und der Oldtimer erwarteten, die von zwei Seiten zu Land und zu Wasser im Weserdorf zusammentrafen. Die Teilnehmer der Ausfahrt mussten Geduld mitbringen, wenn sie mit der Fähre übersetzen wollten. Fachsimpeln mit den Zaungästen verkürzte da die Wartezeit. Zwischendrin mehrere Fernsehteams, die vom Käfertreffen berichteten.

veröffentlicht am 24.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

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Endlich treffen die Schwimmkäfer ein, die in Hameln gestartet sind. Die Anlandemanöver sind wegen der starken Strömung nicht ganz einfach. Immer wieder schwappt Weserwasser in die Fußräume der Fahrzeuge. Als die Fahrzeuge schließlich von den Fahrern sicher an Land gebracht sind, brandet Applaus bei den Zuschauern auf.

Einige Fahrzeugführer bieten den Zuschauern an, als Beifahrer in die Fahrzeuge zu steigen und eine Runde auf der Weser zu fahren. Die Schlange der Interessenten ist lang. Unter ihnen ist Karsten Bock, Geschäftsführer von Sola-Möbel in Hessisch Oldendorf, der mit seinen beiden Kindern im Fahrzeug Platz nimmt. Ausgestattet mit Schwimmwesten geht die Fahrt los. „Eine nasse Angelegenheit, aber ein einmaliges Erlebnis“, sagt er hinterher. Dann fährt ein chromblitzendes Käfer-Cabrio vor. Ein Raunen geht durch die Menge. Ist er es oder ist er es nicht, lautet die kollektive Frage. Er ist es: Rennfahrer Hans-Joachim Stuck, deutsches Aushängeschild der Formel 1 der 1970er bis 1990er Jahre ist auf Stippvisite beim Käfertreffen und nimmt an der Ausfahrt der Kultautos teil. Sofort umlagern ihn die Fernsehteams. Interviews gibt er zwar keine, lässt sich aber bereitwillig von den Zuschauern ablichten.boh



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