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Porträt

Ottermann: Interview mit einem Szene-Unikum

Synthie-Pop, Heavy Metall, Indie - Ottermann gehört zu den kreativen Köpfen der Hamelner Musikszene. Wir haben mit dem Musiker über Kreativität, musikalische Ziele, die Freude am Experimentieren und Kindheitserinnerungen gesprochen.

veröffentlicht am 25.07.2020 um 14:00 Uhr

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Webseite von Ottermann

Da gibt es einen Musiker in der heimischen Szene, der von eigentlich allen geschätzt wird, dennoch kein großes Aufheben um sich macht, seine Musik weitgehend im Alleingang einspielt, noch nie live aufgetreten ist und trotzdem seine Songs weltweit verkauft. Valentin Manuel Ottermann – von den meisten einfach nur „Ottermann“ genannt, und daher heißen seine CDs auch so und erscheinen nicht unter Pseudonym oder Bandnamen – ist ein Unikum.

Valentin Manuel Ottermann braucht zwar lange, bis von ihm mal wieder etwas zu hören ist – wenn er etwas veröffentlicht, ist das aber klasse. Im Jahre 2005 erschien sein erstes Album „Minirock“. „Das war damals die Erfüllung des Traums, eine eigene CD zu machen“, erzählt er. Rockig ging es damals zu. „Minirock hieß die Platte, weil es zum Hardrock nicht gereicht hatte“ lacht er. Die CD ist ausverkauft, nur noch wenige Restexemplare gibt es beim Künstler persönlich.

Zehn Jahren später - 2017- , ist „Without Warning“ auf dem Markt. Und nicht nur das: Es ist eine Doppel-CD mit über zwei Stunden Spielzeit, einem 24-seitigen Farb-Booklet und im DigiPack. Das Album erscheint auch als LP in edlem weißen (!) Vinyl und ist weltweit über Amazon und ITunes erhältlich. Dazu gibt es – typisch Ottermann – Merchandise, abgefahrene Sachen wie Turnbeutel, Regenschirme oder Warnwesten. „Einfach nur T-Shirts wäre ja langweilig“, meint er.

Auf was die Fans nicht nur in Hameln, sondern auch in Nepal, Burkina Faso oder Japan aber weiterhin vergeblich warten müssen, sind Liveauftritte. „Ich hatte nach Minirock viele Angebote für Gigs, sogar vom Meraluna-Festival. Aber da ich keine Band habe, musste ich alles absagen.“ Cord-Wilhelm Kiel



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