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Corona-Verdacht – Was ist zu tun?

Die Nase läuft, der Hals kratzt, die Temperatur ist erhöht: Was soll man tun, wenn man befürchtet, sich mit dem neuen Coronavirus infiziert zu haben?

veröffentlicht am 13.03.2020 um 12:25 Uhr
aktualisiert am 16.03.2020 um 15:00 Uhr

Nicht in die Hausarztpraxis gehen

Als oberste und wichtigste aller Regeln gilt: Wer glaubt, an Corona erkrankt zu sein, darf auf keinen Fall seinen Hausarzt aufsuchen. Sollte tatsächlich eine Infektion vorliegen, besteht für alle anderen Patienten im Warteraum sowie das Personal in der Praxis höchste Ansteckungsgefahr.

 

Bevor Sie Maßnahmen ergreifen, sollten Sie zunächst die drei folgenden Fragen beantworten:

1.      War ich in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert Koch-Institut deklarierten Risikogebiet oder hatte ich Kontakt zu einer Person, auf die das zutrifft?

2.     War ich in den vergangenen 14 Tagen in einer Region, in der Covid-19-Fälle aufgetreten sind – die aber nicht vom RKI als Risikogebiet eingestuft wird – und habe nun Fieber, Husten oder Atemnot?

3.     Hatte ich persönlichen Kontakt zu einem diagnostizierten Covid-19-Fall?

Müssen Sie mindestens eine dieser Fragen mit "Ja" beantworten, kontaktieren Sie zunächst den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Durchwahl 116 117) telefonisch.

 

 

Corona-Verdacht? So müssen Sie vorgehen

1.      Zu Hause bleiben

2.     Zuständiges Gesundheitsamt informieren

3.     Hausarzt bzw. (am Wochenende) ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 kontaktieren

4.     Situation und Symtome schildern, ggf. mit Verweis auf Reiseland oder Kontakte zu bereits infizierten Personen 

5.     Termin für möglichen Test bzw. Quarantänemaßnahmen besprechen

6.     Aufsuchen eines regionalen Testcenters, die in den meisten Bundesländern bereits offen sind. Die Überweisung wird automatisch vom Hausarzt an ein Testcenter übermittelt.

7.     Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Raum und ggf. Proben des Hustenauswurfs abgeben

8.    Befund des Labors abwarten

9.     Bis der Befund vorliegt, sollten Sie jeden unnötigen sozialen Kontakt vermeiden und entsprechend zu Hause bleiben.

10.Quellen: bundesgesundheitsministerium.de, niedersachsen.de

 


                                             

Grafik: Vergleich.org

Soforthilfe: Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028 2828

Bürgertelefon: Ab sofort ist im Zusammenhang mit Corona beim Landkreis Hameln-Pyrmont ein Bürgertelefon freigeschaltet worden. Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 05151/903 5999 von 8 bis 20 Uhr erreichbar.



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