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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 17.10.2021 um 12:42 Uhr

Wirtschaftsförderung muss transparent sein


Möglicherweise wird der/die eine oder andere Hamelnerin, wenn er/sie sich erst jetzt in die Sache einliest, sich fragen, ist dieses Immobilien/Investoren-Groß-Projekt alias Bildungs- und Gesundheitscampus für Hameln angebracht? Und wenn ja, warum wurde dann nicht auf staatliche Förderprogramme gesetzt? Gab es keine? Oder betrieben andere Städte ähnliche Projekte und waren einfach schneller?

Und überhaupt, ist dieser Aufwand den der Oberbürgermeister Claudio Griese, Stadtrat Hermann Aden, Stadt-Sprecher Thomas Wahmes und das Team der städtischen Wirtschaftsförderung in München auf der Fachmesse Expo Real betreiben wirklich zwingend? Manches bedarf der Klärung. Die Dewezet-Redakteure Birte Hansen-Höche und Lars Lindhorst informieren, geben den aktuellen Wissensstand weiter. Das Bildungs- und Gesundheitsprojekt auf dem Linsingen-Areal will und sollte in der Bevölkerung verankert werden, die Hamelner wollen mitgenommen werden!

Einst waren es wenige, gestandene Bürgerinnen Hamelns, die um ihre Altstadt-Erhaltung kämpften. Auch wenn die Zeiten heute andere sind. „Erste-Klasse-Investoren“ werden ihre Wünsche und Erwartungen an die Stadt Hameln mitbringen. Diese zu erfahren, haben Hamelner Bürger auch aus den Erfahrungen der Vergangenheit einen Anspruch.

Wirtschaftsförderung heute, so verstehe ich den Dewezet-Beitrag, sollte vor allem transparent geschehen. Auf die ersten Kontakte oder gar Ergebnisse, die der Oberbürgermeister Griese und sein Team aus München mitbringen, darf man gespannt sein. Ebenso auf die Aufbereitung durch die Dewezet und vielleicht entwickelt sich ja daraus ein direkter Dialog und mehr Bürgerbeteiligung! Hameln würde es gut tun!