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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 28.05.2021 um 19:08 Uhr

Wird der Weg geebnet zum großflächigen Blackout?

Das Ziel einer zuverlässigen Stromversorgung ausschließlich mit erneuerbaren Energien wird sich nach jetzigem Stand wegen der ausbleibenden Langzeitspeicher nicht realisieren lassen.

Thermische Kraftwerke werden aber dennoch ersatzlos abgeschaltet. So organisiert man jetzt eine Strom-Mangelverwaltung, ohne die Bevölkerung und die Wirtschaft zu fragen, ob sie das tatsächlich möchte oder nicht.

Verkauft wird uns Bürgern die Transformation mit dem Hinweis, die Stromnetze müssen smart und intelligent werden, um flexibel reagieren zu können. Die 2020 installierte Fotovoltaikleistung betrug rund 54 GW und die der Windleistung rund 62 GW. Ausschlaggebend ist aber die jederzeit verfügbare „gesicherte Leistung“. Das Stromversorgungssystem muss jederzeit 80 GW und mehr elektrische Leistung absolut zuverlässig bereitstellen können.

Ist der Weg ab 2023 geebnet für den Teil- oder großflächigen Blackout? Da viele Politiker und Befürworter mathematische und physikalische Gesetzmäßigkeiten ausblenden, befürchte ich: Ja, es wird so eintreten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, eine Vorsorge für mindestens zehn Tage zu treffen.