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Zu: „Schlussstrich unter Bartels’ Dienstunfall“, vom 1. Oktober

Winkelspiel

Jeder vernünftige Bürger zahlt widerspruchslos seine Steuern, da er sie in der Regel sinnvoll ausgegeben weiß – von einigen Beispielen, die der Bundesrechnungshof jedes Jahr rügt, einmal abgesehen.

veröffentlicht am 16.10.2020 um 23:07 Uhr

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Wenn dieser brave Bürger dann aber zur Kenntnis nehmen muss, dass ein Ex-Landrat, der ansonsten seinem bisherigen Auftreten nach ziemlich robust in Erscheinung getreten ist, sein Amt nachlässig, um es vorsichtig auszudrücken, geführt zu haben, seinen Schreibtisch verlässt, ist das seine Sache. Nun aber scheint er überraschend zartbesaitet zu sein. Er fühlt sich diesem Druck nicht mehr gewachsen und klagt über einen Burnout, der nun zu einem Arbeitsunfall umfunktioniert werden soll, damit ihm möglicherweise die hohe Summe von 150 000 Euro als Ausgleich für seinen geringeren Verdienst ausgezahlt werden kann. Aus dieser Forderung geht nun allerdings wieder ein ziemlich robustes Gemüt hervor, und dieses Winkelspiel hat nun auch eine Mehrheit im Kreistag sanktioniert. Hier geht einfach ein sogenannter Korpsgeist zu weit! Dem muss entschieden widersprochen werden.



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