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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 04.02.2020 um 00:23 Uhr

Das eigene Verhalten ändern

Weniger Energie verbrauchen

Sicher ist es wichtig, einen Plan davon zu haben, wo der Strom herkommen soll, wenn Kohleenergie und Atomstrom wegfallen werden. Aber langfristig muss die Menschheit von einer ganz anderen Seite aus anfangen zu denken, und dann wird eben doch ein Schuh draus.

Zu: „Woher kommt der Strom“, vom 15. Januar
Um beim Beispiel des Autors zu bleiben: Wenn ein Autofahrer sein altes Auto verkauft, bevor er ein neues hat, kann das sogar eine ziemlich gute Strategie sein. Er könnte nämlich in der Zeit, in der er ganz ohne Auto lebt, feststellen, dass er gar kein neues braucht. Oder nur ein kleines. Oder ein besseres Fahrrad. Oder, dass er sich prima eins mit dem Nachbarn teilen kann. Diese Möglichkeiten hätte er gar nicht in Erwägung gezogen, wenn er sich stumpf ein neues zugelegt hätte.

Bedeutet für unsere Stromversorgung: Vielleicht müssen alle (Industrie und Privathaushalt) mal überlegen, wie wir insgesamt weniger Strom verbrauchen können, sodass die Lücke in der Stromerzeugung gar nicht mehr so beängstigend groß ist! Weniger konsumieren, energiesparende Technik, öfter mal das Licht aus ... Und vielleicht führt ja auch das drohende Loch in der Stromversorgung dazu, dass Strom teurer wird und damit dann auch eher mal überlegt wird, ob wirklich alles so bleiben muss, wie es jetzt ist oder man nicht doch lieber mal anfängt (siehe oben), einfach mal weniger zu verbrauchen. Ich wette, es gibt schon viele, viele gute Lösungen dazu, und am Besten fangen wir bei der eigenen Nase an!