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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 29.03.2021 um 13:21 Uhr

Zu: „Bartels scheitert mit Anzeige gegen Politiker“, vom 13. März

Was gibt es zu verbergen?

Im Zusammenhang mit dem Lügder Kindesmissbrauchs-skandal und dem danach aus gesundheitlichen Gründen (Burnout) erfolgten vorzeitigen Rücktritt von Bartels wurde bekannt, dass dieser einen Antrag gestellt hat, seine „Erkrankung“ als Dienstunfall anerkannt zu bekommen.

Dies hat der Kreisausschuss auch so beschlossen.

Bei der folgenden Kreistagssitzung erfolgte ein Einschüchterungsversuch durch ungeprüfte Anschuldigungen gegen die Kreistagsmitglieder. Danach erfolgte seitens Bar-tels eine unbegründete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Verletzung von Privatgeheimnissen etc. die von der Behörde abgewiesen wurde.

Der Anteil des Landkreises Hameln-Pyrmont an der Problematik „Lügde“ ist wegen der Aussageverweigerung der Mitarbeiter der Kreisverwaltung weiterhin ungeklärt. Bis heute gab es seitens der Kreisverwaltung keinerlei Informationen an die Kreistagsmitglieder über das Scheitern von Bartels’ Antrag. In diesem Zusammenhang ist das Verhalten von Landrat Adomat (SPD) für dieses Nichtinformieren nicht nachvollziehbar.

Für den Bürger stellt sich die Frage: Was gibt es in der Kreisverwaltung unter Bartels und Landrat Adomat zu verbergen?