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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 28.05.2021 um 23:07 Uhr

Wahlwerbung für die Grünen

Der Leitartikel fordert das Wahlrecht für 16-Jährige, weil diese auf Fahrten und Feiern verzichten mussten. Die Verfasserin hält also die 16-Jährigen für politisch so gebildet und mit so viel Weitblick ausgestattet, dass sie um die Folgen ihrer Wahl wissen. Nun, dann könnte man ja im gleichen Zug das ErwachsenenStrafrecht ebenfalls ab 16 anwenden und auf die bisherige Praxis des Jugendrechts bis zum 21. Lebensjahr verzichten. Weiter stellt sich die Frage, mit welchen „Belohnungen“ die Eltern rechnen können, die im Distanzunterricht Lehrer waren und noch einen Vollzeitjob abgeleistet haben. In Wirklichkeit werden sie nichts bekommen, denn sie sind nicht für das empfänglich, was dieser Leitartikel in Wirklichkeit ist, Wahlwerbung für die Grünen. Denn gerade die Jugendlichen sind es, die die Grünen wählen, weil sie die Kosten für deren Politik noch nicht selber zahlen müssen.