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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 09.08.2019 um 20:52 Uhr

Es geht weiter

Vorkaufsrecht eher ein rein fiktives Hindernis

Ich freue mich, dass es nun endlich weitergeht mit dem früheren „Wienerwald“ bzw. „Café am Ring“. Größte Hochachtung verdient Herr Günther für seine Geduld. Gedankt werden sollte auch all jenen Bürgern und Ratsmitgliedern, insbesondere der Linkspartei, die sich für eine Lösung des viel zu lange in der Schwebe befindlichen Problems aktiv eingesetzt haben.

Zu: „Warum hat das so lange gedauert?“, vom 26. Juli

Hoffentlich beginnen die Sanierungsarbeiten bald. Aus der in dem Beitrag enthaltenen Beschreibung des juristischen Sachverhalts komme ich zu der Auffassung, dass das nur durch alle Anteilseigentümer des Bellevue Centers gemeinsam realisierbare Vorkaufsrecht eher ein rein fiktives Hindernis für den nun abgeschlossenen Verkauf gewesen ist. Ist es denn wirklich realistisch, zu erwarten, dass in der nun angesetzten Frist von zwei Monaten ein einstimmiger Beschluss zustande kommen könnte? Gleichgültig, ob zum Verzicht auf das Vorkaufsrecht oder zu dessen Inanspruchnahme? Auch jene Anteilseigner, die nicht gewillt sind, auf das – gemeinsame – Vorkaufsrecht zu verzichten, weil sie meinen: „Mir schenkt auch niemand etwas“, könnten mit dem Vorkaufsrecht auch nichts anfangen, wenn die anderen nicht darauf verzichten würden. Übrigens sind diese Anteilseigner natürlich keine „Miteigentümer“ an der nun von Herrn Günther erworbenen Immobilie, wie der Untertitel des Beitrags suggeriert.