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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 14.10.2019 um 14:57 Uhr

Verbrennen

Zu: „Walduntergangsstimmung?“, vom 21. September

Wenn man den Bericht liest, sollte man denken, wie schlecht alles ist. Leider sind die Ausführungen nicht ganz richtig. Im Januar 2018 legte ein Sturm große Teil des Fichtenbestandes flach. Dieses wurde für viele Waldbesitzer zum Desaster, weil keine sofortige Aufarbeitung erfolgte und teilweise das Holz hier in heimischen Wäldern bis zum Herbst lag, was durch den Megasommer 2018 für Käfer ein Fressen war. Statt das Holz zügig aufzuarbeiten, um Schaden vom Wald abzuwenden, wurde hier schön geschlafen. Wieso konnte es dazu kommen? Eine einfache Rechnung: Die Arbeiter wurden durch Maschinen ersetzt, weil diese angeblich effektiver wären; nun kommt man zur Erkenntnis, dass Deutschland weit 10 000 Arbeiter fehlen. Vorreiter war hier mal wieder die staatliche Forstverwaltung. Das einzige, was hier hilft, sind eine scharfe Säge, ein Schäleisen und ein Feuerzeug, um das Käfermaterial zu verbrennen. Wenn uns das Greta verbietet, haben wir ganz verloren. Mit diesen Maßnahmen würden unsere Wälder sicher nicht ganz so schlimm aussehen.