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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 31.08.2020 um 22:40 Uhr

Vieles spricht für Streckenausbau

Treffender kann man es nicht schreiben

Endlich kommt die längst überfällige Bewegung in die Sache und wird den stark überlasteten Bahnknoten Hannover wenigstens etwas entlasten.

Zu: „Planungsstart für Oberleitung noch 2020“, vom 25. August


Die bisherigen Argumente der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der Strecke Hameln–Elze mögen zwar individuell nachvollziehbar sein, jedoch sind die übergeordneten Interessen der Steuerzahler (jawohl, die DB AG ist immer noch im Staatseigentum!), der Umwelt und der Volkswirtschaft hier wesentlich höher zu bewerten. Redakteur Marc Fisser bringt es in seinem Kommentar auf den Punkt: „Die Region hat es hier mit nationalen, kontinentalen und globalen Interessen zu tun.“ Chapeau, treffender kann man es nicht schreiben.

In diesem Zusammenhang kann ich es mir nicht verkneifen, einen längst verstorbenen deutschen Politiker zu zitieren, der am 27. November 1987 in einem anderen, ähnlichen Zusammenhang festgestellt hatte: „Diese Leute haben ein Augenmaß, mit dem sie einen Küchenhocker nicht von einem Kirchturm unterscheiden können.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.