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Zu: „Nur Geimpfte zurück ins Leben?“, vom 4. Februar

Totale Katastrophe

Bevor wir über diese Frage nachdenken, sollten wir erst einmal versuchen, einen Impftermin zu bekommen oder es wenigstens auf eine Warteliste zu schaffen.

veröffentlicht am 15.02.2021 um 11:19 Uhr

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Ich versuche das – und mit mir viele andere über 80-Jährige in Hameln und Umgebung seit dem 28. Januar über die veröffentlichte 800er Hotline. Die Verbindung ist permanent besetzt. Inzwischen weiß ich, dass diese Nummer nicht nur für die Gruppe der demnächst Impfberechtigten gedacht ist, sondern für alle, die irgendeine Frage zum Thema Corona haben. Es ist ja dann geradezu ein Glück, dass es am Reimerdeskamp zur Zeit gar keinen Impfstoff gibt, denn man stelle sich vor: Der Impfstoff ist da, das Personal steht bereit und Termine können wegen der permanent besetzten Hotline nicht vergeben werden. Es muss also umgehend dafür gesorgt werden, dass die jeweils Impfberechtigten eine eigene Leitung erhalten, um sich anmelden zu können. Oder aber die Kreisverwaltung übernimmt in enger Abstimmung mit dem Impfzentrum die Organisation, was wahrscheinlich sehr viel effektiver wäre. So, wie das Verfahren jetzt läuft, kann man es nur als eine totale Katastrophe bezeichnen, ganz abgesehen davon, wie sich ein alter Mensch fühlt, der seit Tagen immer nur ein Besetztzeichen zu hören bekommt. Waren wir Deutschen nicht mal sehr stolz auf unsere Fähigkeit, effektiv organisieren zu können?



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