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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 31.05.2021 um 15:32 Uhr

Tiere sind keine Sachen!

Ministerin Otte-Kinast empört sich zu Recht darüber, dass die Tiere durch dieses Schlupfloch einen Umweg von mehr als
1000 Kilometer auf sich nehmen müssen. Sehr interessant finde ich auch ihren Satz zu Tiertransporten: „Ich verabscheue sie.“ Seit Jahrzehnten fordern Tierschützer, Lebendtiertransporte endlich zu verbieten. Diese sind schon fast immer innerhalb der EU-Länder eine Höllenqual für die Tiere. Hunger, Durst, Enge, Schwäche, Hitze, Kälte, Stehen in endlosen Staus, gebrochene Gliedmaßen – ihr Leiden ist Wahnsinn. Wie unendlich grausam sind für die Tiere dann erst die tagelang dauernden Transporte in außereuropäische Länder? Außerdem ist bekannt, dass mit den ohnehin geschwächten und verletzten Tieren dort extrem brutal umgegangen wird. Das kann und darf niemanden kaltlassen. Leider sehen Politiker auch nach Jahrzehnten nicht wirklich Handlungsbedarf. Wie lange will die Politik noch wegsehen? Wegen ein paar Euro mehr Profit werden sich immer Schlupflöcher finden lassen, die für die Tiere noch weit größeres Leid bedeuten, so wie eben auch in dem oben genannten Bericht. Den Tieren muss endlich, nach Jahrzehnten zugemutetem Leid, Gerechtigkeit zuteilwerden. Die Politik muss endlich tätig werden und diese Lebendtiertransporte ganz verbieten. Tiere sind Lebewesen, keine Sachen!