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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 25.02.2020 um 21:17 Uhr

„Im weißen Rössl“

Theaterstück war sehr gelungen

Zu: „Verblödetes Gewusel im ,„Rössl“‘, vom 17. Februar
Ich bin Abonnent des Theater Hameln und lese nach einem Besuch dort gern die entsprechende Kritik in der Dewezet. Dabei fällt mir schon länger auf, dass diese Kritik allzu häufig recht negativ ausfällt, man könnte sagen „überkritisch“.

Manchmal kann ich das nachvollziehen. Im Hinblick auf die Operette „Im weißen Rössl“ vom letzten Samstag, an deren Aufführung der Kritiker der Dewezet leider kein gutes Haar lässt, erscheint mir das aber sehr unberechtigt. Ich habe sowohl die Ausstattung und die Kostüme, als auch die Inszenierung, vor allem aber Musik und Gesang als äußerst gelungen wahrgenommen. Natürlich kann die Akustik in unserem Theater nicht mit der Elbphilharmonie mithalten. Dennoch haben auch andere Zuschauer – wie ich – die drei Stunden Aufführung als sehr unterhaltsam und kurzweilig empfunden. Der langanhaltende Applaus im voll besetzten Haus sprach für sich. Insofern meine ich, dass die veröffentlichte Kritik diejenigen, die nicht dabei waren, einen falschen Eindruck vermitteln muss. Übrigens enthält das Stück selbst eine Episode, die das Thema der unberechtigten Kritik behandelt. Der Figur des Sigismund wird nämlich ihr (scheinbar) gutes Aussehen vorgeworfen, nur: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist ...?“