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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 30.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 15.10.2009 um 10:50 Uhr

Angehende Truppmänner übten für den Ernstfall

„Sehr interessierter Kreis“

Ohr (ubo). Für Rouven Gasde, Tobias Hentze (beide Latferde), Rene Hildebrand (Grohnde), Steffen Hilpert, Philipp Hoppenhöft (beide Voremberg), Marc Philipp Kern (Grohnde), Stephan Schlüter (Ohr), Gabriel Tasiulis(Frenke) und Sebastian Wöstefeld (Grohnde) ist es geschafft. Sie haben die erste Prüfung ihres ersten Ausbildungsabschnitts zum Feuerwehrmann bestanden.

In den Wochen vom 18. August bis zum 18. September bewältigten die angehenden Feuerwehrleute ein umfangreiches Programm. So standen im theoretischen Teil unter anderem rechtliche Grundlagen, Brenn- und Löschvorgänge, Schlauchkunde, wasserführende Armaturen und Löschwasserversorgung auf dem Stundenplan. Im praktischen Teil der Ausbildung lernten die angehenden Feuerwehrleute die Löschwasserversorgung und die verschiedenen Arten der Löschangriffe.

Eine Übung auf dem Gelände eines Bauernhofes in Ohr bildete den Abschluss der praktischen Ausbildung. Ein Brand in einer Werkstatt eines Bauernhofes war die angenommene Lage für die Übung in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Ohr und Emmern sowie dem Ausbildungslehrgang Truppmann I. In den Orten heulten um 15.42 Uhr die Sirenen. Während die Ortswehren die Menschenrettung unter Atemschutz und den Löschangriff durchführten, bestand die Aufgabe für die Feuerwehrleute des Lehrgangs darin, die Wasserversorgung sicherzustellen und einen Schaumangriff durchzuführen.

Nach Worten des Ausbildungsleiters Helmut Raestrup wurden die Aufgaben erfolgreich durchgeführt. Der Gemeindeausbildungsleiter erläuterte den Lehrgangsteilnehmern, dass sie mit der Übung etwas unter Einsatzstress gesetzt werden sollten.

Karl-Heinz Brockmann, stellvertretender Gemeindebrandmeister, zeigte sich mit dem Lehrgang sehr zufrieden. „Es war ein sehr interessierter Kreis“, lobte Brockmann.