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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 21.12.2020 um 15:02 Uhr

Leserbrief

Respekt, Herr Huch!

Zu: „Moralische Grenze überschritten“, vom 28. November
Endlich kann ich mich einmal bei einem Politiker bedanken, der den Schneid hat, sich nicht in die Machenschaften so mancher Feierabendpolitiker einzureihen. Respekt, Herr Huch, und Danke für die anscheinend nicht selbstverständliche Haltung eines Politikers, der noch mit gesundem Menschenverstand über Entscheidungen nachdenkt.

Als oberster Chef der Behörde darf man nicht zart besaitet sein, man benötigt Durchblick, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit, seine oder die Fehler der Mitarbeiter transparent zu machen. Der wichtigste Satz in dem Artikel: „Am liebsten würde ich mich bei den Kindern und Eltern entschuldigen“, kann nicht groß genug und oft genug gesagt, geschrieben und gelebt werden.

Doch es ist und kann nicht die Aufgabe von Herrn Huch sein, dieses zu übernehmen. Dennoch freue ich mich über das Ansinnen von Herrn Huch und bedauere, dass dieser leider mit so viel Anstand die Bühne der Politik verlässt.