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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 07.12.2020 um 12:21 Uhr

Entscheidung aus moralischen Gründen

Respekt!

Zu: „Moralische Grenzen überschritten“, vom 28. November“
Das ganze Theater um den Burnout und Anerkennung als „Dienstunfall“ (medizinisch oder medizynisch?) mit entsprechend höherem Ruhegehalt des Herrn Bartels erzeugt bei mir jedesmal, wenn ich wieder einen entsprechenden Bericht in der Dewezet lese, einen erhöhten Adrenalinspiegel.

Nach welchen Kriterien hat die Mehrheit des Kreistages sich eigentlich der Entscheidung der Niederächsischen Versorgungskasse angeschlossen und mehrheitlich positiv abgestimmt, was den Steuerzahler recht teuer zu stehen kommt? Jeder Arbeitnehmer, besonders in den gewerblichen Berufen, muss sich oft bis zur Anerkennung eines Arbeitsunfalls einer Prozedur unterziehen, die einem Gang nach Canossa gleichkommt, um dann letztendlich, mit dem Risiko vor dem Sozialgericht, abgeschmettert zu werden.

Ich kann Herrn Huch verstehen, wenn er aus moralischen Gründen (Situation ist bekannt) sein Mandat hinwirft, er zeigt damit, dass er nicht nur eine Wirbelsäule, sondern auch Rückgrat hat. Meinen Respekt!