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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 12.07.2021 um 10:37 Uhr

Relativierungsversuch läuft ins Leere

Zu: „Wie riskant sind brennende Windräder?“, vom 28. Juni


Ergänzend zu den genannten Gefahren durch brennende Carbon-Werkstoffe (Fiese Fasern) in Windkraftanlagen des Landkreises, ist klarzustellen, dass die WHO diese Fasern als krebsverdächtig einstuft. Im Gefahrenstoffrecht sind sie ebenfalls als möglicherweise krebserregend eingestuft. Es trifft zwar zu, dass diese Fasern auch in Flugzeugen und Autos zum Einsatz kommen, nur können diese im Brandfall gelöscht werden und so die Ausbreitung der Fasern lokal begrenzt werden, was bei einem Windradbrand nicht möglich ist.

Der vorgenommene Relativierungsversuch läuft ins Leere. Auch fehlt es an einem Entsorgungskonzept für diese Materialien, das Kreislauf-wirtschaftsgesetz wird nachweislich nicht eingehalten. Zu klären wird nun sein, wie dieses Ignorieren von Gesetzen in die Genehmigungsabläufe für Windparks eingebracht werden kann. Vielleicht kann ja Herr Petters dazu beitragen.

Viel schwerer wöge, wenn festgestellt würde, dass Windkrafthersteller, Genehmigungsbehörden, Projektierer, Verwaltungen und Betreiber strafbewehrte Fehler begangen haben, denen nachgegangen werden kann.

Es zeigt sich einmal mehr, dass Windräder Industrieanlagen sind, die in unserer Kulturlandschaft nichts verloren haben, bedarfsgerechten Strom können sie ohnehin nicht produzieren, nur grünen, aber wer will den schon?