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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 02.10.2020 um 11:18 Uhr

Hoffentlich muss der Steuerzahler nicht bezahlen

Professionelle Klärung ist gefordert

Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet (§ 178 II S.1 VVG).

Zu: „CDU in Sachen Dienstunfall noch nicht überzeugt“, vom 23. September


Es gibt also fünf Merkmale: Ereignis, Gesundheitsschädigung, plötzlich, von außen, unfreiwillig. Fehlt auch nur eine dieser Voraussetzungen, so liegt kein Unfall im Sinne der Definition vor.

Sind diese Bedingungen erfüllt? Dazu bedarf es aus meiner Sicht nicht einer Abstimmung von juristischen Laien im Kreistag, sondern einer professionellen rechtlichen Klärung. Jedes andere Vorgehen riecht nach Genossenversorgung und muss unterbleiben!

Herr Bartels ist aus seiner Sicht zu Recht beleidigt, dass sein Versorgungsfall öffentlich wurde und nicht heimlich, still und leise von seinen Genossen durchgewunken werden konnte. Das kann ihn jetzt einen Haufen Geld kosten, den der Steuerzahler hoffentlich nicht bezahlen muss.