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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 10.08.2021 um 11:14 Uhr

Positivere Einstellung wäre wünschenswert

Zu: „Alte Wunden schmerzen wieder“, vom 27. Juli


Man möge mir verzeihen, dass ich das Vorhaben, zunächst das Kurtheater nur von außen zu renovieren, mit Mode vergleiche. Eine Frau mit einem umwerfenden Kleid hat schon verloren, wenn das „Darunter“ nicht stimmt! Gleichzu- setzen mit dem Sprichwort: „Außen hui, innen pfui!“ Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, das Kurtheater mit so einer langen Tradition wieder bespielbar zu machen! Die Kultur ist und muss ein Pfund bleiben, mit dem wir wuchern können!

In dem Artikel wird auch berechtigterweise auf die Wichtigkeit historischer Gebäude hingewiesen. Allerdings verstehe ich nicht, dass in diesem Zusammenhang immer wieder die Gebäude am Altenauplatz genannt werden. Es geht endlich weiter und es entstehen dort sehr schöne Häuser, die sich wundervoll einfügen und das Stadtbild aufwerten. Die schwerwiegenden Bausünden passierten in den 60er, 70er und 80er Jahren! Ich erinnere an die Schücking-Villa, den alten Bahnhof, die Ecke Kirchstraße/Brunnenstraße usw. Diese wunderschönen Gebäude wurden durch hässliche Kästen ersetzt!

Trotzdem gehöre ich nicht zu den „Nörglern“, die immer nur über unseren Ort meckern. Jeden Tag freue ich mich über die saubere Luft, das gesunde Klima ohne Umwelt-Katastrophen, ein tolles Kultur-Programm und immer noch gute Einkaufsmöglichkeiten! Wünschen würde ich mir eine positivere Einstellung zu unserem Ort. Dazu gehört, hier einkaufen, das Kulturprogramm unterstützen, das Gastronomieangebot wahrnehmen, Kurkarte kaufen und vor allem vor Gästen die positiven Dinge von Pyrmont herausstellen. Nur so kann es bergauf gehen auch ohne Weltkulturerbe!