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Zu: „98 Prozent halten sich daran“, vom 30. Januar

Nur „Larifari“

Ich habe selten eine langweiligere Abhandlung von längst bekannten Fakten gehört, die ja nun jeder, der Radio, Fernsehen oder die Zeitung liest, auswendig weiß. Anstelle also Herrn Griese zu den wirklich brisanten Themen in Hameln zu befragen, wird wiedergekäut!

veröffentlicht am 08.02.2021 um 14:11 Uhr

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Zusätzlich wird ohne Not und ohne jede Grundlage der Berufsstand der Heilpraktiker verunglimpft, indem der Interviewer, Herr Hullmann, unterstellt, dass diese Leute „Larifari-Atteste“ ausstellen. Da bin ich ja mal gespannt, was die Heilpraktiker zu diesem unbelegten Vorwurf sagen werden...

Anstelle nun die Chance zu nutzen und zu fragen, was die Stadt unternehmen will, um die Gewerbetreibenden im Lockdown zu unterstützen, ob es Aktionen dazu oder spezielle Unterstützungsmaßnahmen gibt, wird über die Maskenpflicht geschwafelt. Alles andere: Fehlanzeige!

Was passiert denn mit der Hamelner Innenstadt, wenn sich alle daran gewöhnt haben, nur noch online zu kaufen? Wo ist der Aufruf der Verwaltungsspitze, wo sind ihre Ideen und Visionen, um die Bürger an lokale Geschäfte zu erinnern? Wo ist vielleicht eine Auflistung aller Geschäfte, die einen Hol- oder Bringdienst bieten?

Wer meint, dass dies keine Verwaltungsangelegenheit sei, der sollte jetzt einen Gang durch die Innenstadt unternehmen, wo bereits zig Geschäfte leer stehen. Wer soll dort neu mieten? Werden die Touristen immer noch begeistert durch Hameln gehen, wenn die Hälfte der Läden leer steht? Spätestens dann könnte es die Stadtoberen, Verwaltung und Politik, etwas angehen, wenn Hameln immer mehr verwaist. Ich wage ja kaum das Wort Konzept zu schreiben – da sind wir in Hameln ja nicht verwöhnt.

Es hätte so viele brennende Themen gegeben für dieses Interview. Stattdessen: „Larifari.“ Vielen Dank für nichts!



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