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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 09.08.2021 um 09:44 Uhr

Nachbarn vor die Nase gesetzt

Zu: „Es bräuchte noch mehr Wohnungen“, vom 22. Juni


In dem Artikel zollt Herr Aden Herrn Kursawe Anerkennung für den Bau eines Mehrfamilienhauses mit geförderten Wohnungen. Für den Bau hat Herr Kursawe ein städtisches Grundstück gekauft. Es ist an drei Seiten von vielbefahrenen Straßen umgeben, direkt gegenüber liegt der Rewe- Markt mit nächtlichem Anlieferverkehr. Den Nachbarn wurde der Bau rücksichtslos direkt vor die Terrassen ihrer Reihenhäuser gesetzt. Das Grundstück ist so klein, dass der Bau so gerade eben die vorgeschriebenen Abstände einhält, für Begrünung ist kein Platz mehr.

Und warum die Fenster keine Außenjalousien haben, erschließt sich mir in dieser Zeit, wo wir immer mehr Hitzewellen haben, überhaupt nicht. Können ja die Mieter von ihrem „üppigen“ Einkommen Ventilatoren und Kühlgeräte kaufen und die Stromkosten dafür bezahlen! Ich finde, dass auch Menschen mit geringerem Einkommen in einem attraktiven Umfeld wohnen sollten. Für diesen Bau haben weder Herr Kursawe noch Herr Aden Anerkennung verdient.