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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 02.09.2019 um 21:35 Uhr

Getreidesilo

Mühle als Kraftwerk nutzen?

Darf man mal etwas herumspinnen? Könnte man aus dem ehemaligen Kampfmeyer-Getreidesilo nicht Deutschlands kleinstes Pumpspeicher-Kraftwerk basteln?

Zu: „Stadt will sich Rechte sichern“, vom 15. August
Erzeugen regenerative Energiequellen aus Wind und Sonne zu viel Energie, wird der ehemalige Getreidespeicher über elektrische Pumpen mit Weser-Wasser befüllt. Herrscht Flaute, wird eine Turbine mit dem ablaufenden Wasser betrieben und erzeugt elektrischen Strom. Die Höhe des Silos würde einen hohen Wasserdruck erzeugen. Aber rechnet sich das, gibt die Statik des Gebäudes das her? Diese Frage sei natürlich eher Spezialisten zu überlassen, wahrscheinlich ist das Speichervolumen der Silos zu gering. Ein Abriss des Silos, aber auch der Umbau in ein Pumpspeicher-Kraftwerk würde sicherlich hohe Kosten verursachen, aber kreatives Herumspinnen muss mal erlaubt sein. Hätte die Silo-Anlage eine neue, sinnvolle Aufgabe, würde das mit dem Verlust von über 1000 Jahren Mühlenwesen in Hameln versöhnen. Und würden die Pumpen ausschließlich mit Solarstrom betrieben, hätte die ehemalige Solar-Stadt Hameln endlich ein eigenes Leuchtturmprojekt (Silos sind mitunter so hoch wie Leuchttürme!).