Zu: „So soll Hameln Millionen einsparen“, vom 5. November
Wenn man diesen Artikel so liest, kann man davon ausgehen, dass sich die Verwaltung der Stadt Hameln Gedanken gemacht hat, um Kosten einzusparen. Geht man ins Detail, kommt man zwangsläufig vielleicht zu einer anderen Einschätzung.
Ich nehme mal beispielsweise die Hamelbrücke an der Stüvestraße. Die Brücke soll heruntergestuft werden für den öffentlichen Verkehr. Ein „externes Büro“ soll Lösungen ausarbeiten. Wo sind, bitteschön, Einsparungen im Haushalt durch diese Maßnahme zu erwarten? Sind in der Verwaltung der Stadt Hameln keine Ingenieure im Hoch- und Tiefbau vorhanden, die gleichermaßen tätig werden könnten, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen? Sollen hier wieder Gelder in den Sand gesetzt werden wie bei dem desaströsen Baumkataster, das aufgrund überhöhter Kosten plötzlich gestoppt werden musste? Wo sind diese Gelder aus den Kassen der Steuerzahler hergekommen?
Ich glaube, wenn jeder in der Verwaltung mit den öffentlichen Geldern so umgehen würde, wie er es mit seinem persönlichen Budget tut, auch unter Berücksichtigung der verwaltungsrechtlichen Vorschriften, kann man auch den Steuerzahlern Maßnahmen der Verwaltung erklärbar machen. Möge sich jeder Bürger zu den übrigen geschilderten Sparmaßnahmen seine Gedanken machen und Einsparungen erkennen oder nicht erkennen.