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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 29.05.2020 um 21:26 Uhr

Linsingen-Areal

Mensa sollte erhalten werden

Zu: „Mensa erhalten oder abreißen?“, vom 28. Mai
In Hameln wird überlegt, ob man die Mensa von der britischen Armee erhält oder abreißt. Für uns Normalbürger gibt es gar keine Überlegung. Erhalten!

Die Mensa ist erst vor kurzer Zeit neu errichtet worden und scheint mir erhaltenswert. Die Inneneinrichtung wird auch nicht schlecht sein, und wenn, einzelne Teile kann man ersetzen. Wenn man gebaut hat, reißt man sein Haus auch nicht nach 16 Jahren ab, um ein neues zu bauen. Man schafft sich zwar eventuell mal neue Einrichtungsgegenstände an, aber das war’s. Die Ausrede, das Gebäude steht im Weg, kann ich nicht gelten lassen.

Jeder Architekt kann die neuen Gebäude darum platzieren. Sollte man einen Architekten haben, der das nicht kann, sollte man ihn nach Hause schicken und einen anderen mit der Aufgabe betrauen. Der Vorschlag in der Dewezet mit den getrennten Gebäuden ergibt für mich einen aufgelockerten Bereich der Schulen. Optisch sehr ansprechend. Der zweite Vorschlag ergibt für mich keinen Sinn. Er erinnert mich an ein sehr langgestrecktes Gebäude wie Prora auf Rügen. Man kann dann, wenn uns noch was Neues einfällt, den Komplex verlängern bis zur Eisenbahnlinie nach Hessisch Oldendorf. Hier kommt dann ein Haltepunkt hin. Von dort kann man dann durch das ganze Gebäude bis zur Basbergstraße gehen. Warum hat die Wohnungsgenossenschaft nicht am Bailey Park auch so geplant? Es wäre doch einfacher gewesen. So ergibt sich aber ein aufgelockertes Bild. Die Betriebskosten werden wohl nicht so einen großen Unterschied machen in der heutigen Zeit. In der Mensa ist alles vorhanden und die beiden Schulen müssen sowieso neu mit allem versorgt werden (Strom, Wasser und Gas).

Auf den beiden Lageplänen ist auch der geplante Busbahnhof zu sehen. Man hätte ihn doch auf die Seite zum Einsiedlerbach legen können, da dort die kleineren Schüler zur Schule gehen. Die Basbergstraße wäre dann gerade, und nicht im Bogen von Kreisel zu Kreisel gegangen. Zu den Kosten ist noch zu sagen: Vor ein paar Tagen jammert der Oberbürgermeister über viele Millionen Schulden, und jetzt spielt das keine Rolle mehr? Man wird aber auf den Kreis weisen und sagen, dass der Schuld hat. Aber man kann doch dort mal auf den Tisch hauen und den Stadtrats- und Kreistagsabgeordneten beibringen, dass man so mit Steuergeldern nicht umzugehen hat. Dann heißt es wieder, wir bekommen doch vom Land, Bund oder EU Geld dazu. Wer bringt denn diese Gelder auf? Der Steuerzahler, der keinen Einfluss auf die Entscheidung hat. Solche Entscheidungen würde man vor einer Wahl nicht treffen. Es könnte ja mein Mandat in Stadt- oder Kreistag treffen. Es ist immer schön, Geld fremder Leute auszugeben. Was wird dann mit den leerstehenden Gebäuden an der Mühlenstraße, Langer Wall, und Thiebautstraße? Abreißen und neu bauen für gehobene Gehaltsklassen. Attraktives wohnen an der Weser? Es wird alles hinter dem Rücken der Wähler entschieden, und der wird vor vollendete Tatsachen gestellt.