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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 08.02.2021 um 14:14 Uhr

Zu: „Corona-Impfhotline für Zehntausende ein Desaster“, vom 29. Januar

Mehr als 100-mal angerufen

Man mag die vielen Versagen von unserer Regierung und den verantwortlichen Ministern in der Corona-Krise schon gar nicht mehr auflisten. Sie sind allerdings verantwortlich für den bei vielen Bürgern aufgestauten Frust.
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Besonders unserem Landesvater Stephan Weil fällt es nicht ein, sich bei seinen älteren Bürgern für das Versagen der Organisation der Vergabe der Impftermine zu entschuldigen. Ja, wenn die in der Stunde 700 00-mal anrufen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Kupferdrähte glühen und das System zusammenbricht. Ich war bei den Telefonaten auch beteiligt. Mit mehr als 100 Anrufen erreichte ich mittags gegen 13.30 Uhr eine nette Dame, die mich in die Warteliste aufnahm. Internet funktionierte nicht.

Jeder Oberstufen-Schüler hätte gewusst, wie man so etwas managen kann. Aber nicht jeder von denen hätte Hemden bügeln können. Mir graut davor, wie es weitergehen soll!

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