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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 01.03.2021 um 13:18 Uhr

Zu: „Hameln soll handeln“, vom 18. Februar

Lebensqualität wird beeinträchtigt

Was sollen eigentlich immer die Bilder der Nord-West-Bahn im Zusammenhang mit der Diskussion über den drohenden Gütertransit durch das Weserbergland. Hier wird den Bürgern ein „falsches“ Bild vermittelt. Es geht nicht um den Personennahverkehr.

Es wird auch nie eine Verbesserung für den Personennahverkehr auf der betroffenen Strecke geben. Es ist einfach kein Bedarf da und eine kostengünstige und zeitlich attraktive Anbindung an den Großraum Hannover ist ebenfalls nicht gegeben, die die Menschen zum Umstieg bewegen könnte. Ganz im Gegenteil (Artikel Dewezet vom 15. Oktober 2020). „Land will den Personenverkehr zwischen Paderborn und Hannover ausweiten“. Das betrifft aber die Strecke der S 5 und nicht die Strecke Löhne–Elze.

Also seid endlich ehrlich; es geht nur um die Durchleitung von Güterfernverkehr durch das Weserbergland. Und das soll den Betroffenen jetzt mit Lärm- und Erschütterungsschutzmaßnahmen schmackhaft gemacht werden.

Hat sich eigentlich von den Verantwortlichen schon mal jemand den Streckenabschnitt hinsichtlich der Ortsbebauung angeschaut? Zukünftig leben hinter Mauern? Leben mit Strommasten vor der Terrasse? Wann wacht die Bevölkerung im Weserbergland endlich auf? Es wird keine Verbesserung für uns geben, kein Lkw wird weniger auf unseren Straßen sein, aber unsere Lebensqualität wird massiv beeinträchtigt sein.