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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 25.07.2019 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 06.08.2019 um 11:11 Uhr

Missbrauchsfall Lügde

Krasse Fehlentscheidung

Das am Mittwoch gesprochene Urteil halte ich für eine krasse Fehlentscheidung, denn es entspricht nicht dem Grundsatz „Im Namen des Volkes“. Das Volk sieht das anders! Zwar gibt es durchaus mildernde Umstände, doch wurden diese eindeutig überbewertet.

Zu: „Erstes Urteil im Missbrauchsfall Lügde“, vom 18. Juli
Der von den Staatsanwältinnen gestellte Antrag war angemessen und ausgewogen. Das Gericht hätte ihm folgen sollen oder eventuell drei Monate unterbieten können. Aber eine Bewährung verbietet sich bei diesem Sachverhalt auf jeden Fall. Ich hoffe, wie viele andere Bürger, nun auf den Erfolg der Revision und eine Korrektur durch den BGH. Das Landgericht Detmold jedenfalls hat dem Glauben auf angemessenes Urteilen in diesem Fall schweren Schaden zugefügt.