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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 20.09.2021 um 11:43 Uhr

Jeder sollte sich ohne Zwang entscheiden können

Zu: „Dehoga: Gemischte Gefühle zu 2G-Regel bei Gastronomen“, vom 15. September


Ab Oktober werden also die „Zügel angezogen“. 2G. Wenn das mal nicht der Druck (beziehungsweise die Impfpflicht) ist, wovon bisher immer gesagt wurde, es gäbe ihn nicht .... Nicht direkt jedenfalls, stimmt. Wobei diese indirekte Pflicht mindestens ebenso unfassbar ist. Da wird behauptet, Ungeimpfte seien eine Gefahr (Überträger von Covid-19 ...) Geimpfte etwa nicht??!! Wir leben in einem Sozialstaat! Jeder Mensch sollte sich, natürlich ohne indirekten Zwang (keine Lohnfortzahlung im Fall einer Quarantäne, Test selbst bezahlen müssen, in Gaststätten Zutritt nur noch für Geimpfte oder Genesene ...) für oder gegen diese Spritze entscheiden dürfen!

Stephan Weil, die CDU und diverse andere Politiker sind jedoch der Meinung, dass „die Allgemeinheit nicht für Menschen bezahlen kann, die das Impfangebot ablehnen“! Von diesen Politikern möchte ich gerne wissen, ob denn nun auch der Tabak- und Alkoholkonsum verboten wird?? Denn es ist schließlich eine nackte Tatsache, dass die „Allgemeinheit“ die Behandlung der Menschen finanziert, die sich infolge dieser Genussgifte wegen Krebs, Leberzirrhose und diverser anderer Erkrankungen in langwierige und daher teure, ärztliche Behandlungen begeben müssen?

Warum soll ich mir, als gesund lebender Mensch, der sich an die Abstandsregeln hält, ein Serum spritzen lassen, von dem es 0,0 Erfahrungswerte gibt und es nicht auszuschließen ist, dass ich davon irgendeine Erkrankung bekomme? Weil der Druck durch die Politik einfach irgendwann zu groß wird?? Ich lebe doch hier nicht in einer Diktatur, ich lebe doch in einem freien Land! Wer hat noch mal den Satz gesagt: „Wenn wir allen ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren??“ Soll das nun die Normalität sein?