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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 17.07.2019 um 19:30 Uhr
aktualisiert am 06.08.2019 um 12:36 Uhr

Ursula von der Leyen

Hut ab!

„In der Demokratie ist eine Mehrheit eine Mehrheit“, sagte Frau von der Leyen nach dem Ergebnis der Wahl zur Kommissionspräsidentin am 16. Juli. Ja, Ursula von der Leyen hat ihr Ziel erreicht in 13 Tagen. Hut ab!

Zu: „Europas stärkste Frau“, vom 17. Juli
Wichtig sei ihr, hat sie nachher gesagt, dass es ihr gelungen sei, eine pro-europäische Mehrheit hinter sich zu bringen. Osteuropäische Konservative sowie europäische Sozialisten haben nach ihrer überzeugenden Rede im Straßburger Parlament für Frau von der Leyen gestimmt. Gut so. Die „saure Trauben“-Behandlung durch die deutschen Sozialisten sowie Grüne im Europäischen Parlament war fast unerträglich. Zu pochen auf einen Spitzenkandidaten als Nachfolger von Präsident Jean Claude Juncker, nachdem dieses Verfahren eindeutig tot war, zeigte der Welt die politische kindische Dummheit dieser EU-Abgeordneten. Befremdlich. Frau von der Leyen kehrt zurück zu ihren Brüsseler Wurzeln. Der politische Weg ist steinig und schwierig. Mit pro-europäischer Unterstützung wird sie es meistern. „Frauen an die Front, Frau H.“, hat mal jemand zu mir gesagt. Frau von der Leyen ist nur 60 Jahre. Sie kann es schaffen. Bestimmt.