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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 13.03.2020 um 23:30 Uhr

Hund erbricht sich

Zu: „t“, vom 5. März

So müssen wir uns das also vorstellen: Ein Werbeplakat des Landvolks mit bunten Blumen vor einer erkennbaren Monokultur von Sonnenblumen. Wie da Artenvielfalt verwirklicht werden soll, bleibt dem Betrachter schleierhaft.

Die Aussage von Herrn Brünjes, dass bereits bestehende Vorschriften einen „sicheren und schonenden Einsatz“ von Herbiziden und Insektiziden gewährleisten, darf stark angezweifelt werden. Zu behaupten, dass ein Verbot dieser Pestizide lediglich der Profilierung der Gruppe 17 diene, grenzt schon an Unwissen beziehungsweise Unverschämtheit.

Ich gehe mehrmals am Tag mit meinem Hund hinunter zum Schellental. Der dortige Bauer hat den Rain so dicht an den Flurweg untergepflügt, dass von einem Blühstreifen keine Rede sein kann; am liebsten würde er wohl noch die Straße unterpflügen. Ich bemerke die Anwesenheit dieses Bauern immer dann, wenn sich mein Hund nach dem Gassigang erbricht, weil er das vergiftete Gras für seine Verdauung gefressen hat.