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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 15.08.2019 um 20:32 Uhr

Text verwirrend

Heimische Bachforelle hat es schwer

Die Bildunterschrift ist etwas verwirrend für den nichtangelnden Leser, weil die Fachbegriffe völlig verkorkst sind: „... wirft eine Fliegenroute für das Fliegenfischen aus.“ Richtig müsste es heißen: „... wirft mit der Fliegenrute eine künstliche Fliege zum Fang einer Forelle aus.“

Zu: „Warten auf den ersten Lachs“, vom 6. August

Die ganze Handlung stellt ja Fliegenfischen dar, die anspruchsvollste Art des Forellenfangs.

Ein weiterer Fehler im zweiten Satz des ersten Absatzes: „... schnappt sich die knapp einen Meter lange Rute“. Diesmal nicht Route, dafür aber unsinniges Detail: Eine Fliegenrute ist je nach zu befischender Art mindestens zwei bis zu dreieinhalb Meter lang. Mit einer nur einen Meter kurzen Gerte wäre die mit zuweilen mehr als zehn Meter ausschwingende spezielle Fliegenschnur nicht zu werfen. Zu dem Foto unten links: Die Forelle in der Hand ist eine Regenbogenforelle, die als Amerikanerin hierzulande auf natürliche Weise fast nie Nachwuchs produzieren kann, dafür aber robuster ist und mit hohen Salzeinleitungen klarkommt. Sie stammt also stets aus Zuchtbetrieben. Die heimische Bachforelle dagegen hat es schwer bei sauerstoffzehrenden Abwässern und Salzwasser und wird in der Werra eher nicht vorkommen.