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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 24.05.2020 um 19:42 Uhr

Anlieger verärgert

Geld für die Infrastruktur in die Hand nehmen

Für die Erweiterung des umstrittenen Neubaugebietes Riesackweg können nun Einwendungen im Rahmen der öffentlichen Auslegung vorgebracht werden. Die Anwohner des angrenzenden Wohngebietes sind bereits seit geraumer Zeit im Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung.

Zu: „Welcher Weg führt zum Riesackweg“, vom 13. Mai


Viele Argumente sind mehrfach, auch schriftlich und mit vielen Unterstützerunterschriften, gegen eine Verkehrsführung durch den Vogelbeerweg vorgetragen worden. Nun erfahren wir aus der Zeitung, dass die Fraktion Frischer Wind/Piraten der Linie der Verwaltung folgen will. Das ist erstaunlich und ärgert die Anlieger. Denn ausgerechnet diese Fraktion hat auf Anschreiben und telefonische Nachfrage nicht einmal geantwortet! Wir hätten uns gewünscht, dass man sich vor Ort ein Bild macht und mit den Anwohnern ins Gespräch kommt, so wie das CDU, SPD, Linke und die Grünen getan haben. Jegliche alternativen Verkehrsführungen mit dem Kostenargument abzubügeln überzeugt nicht. Bei einem derart hochpreisigen Baugebiet muss Geld für die Infrastruktur in die Hand genommen werden! Die Belastung des Basbergviertels rund um den Hammelstein ist bereits heute durch die besondere Situation mit zwei Schulen, einer Kirche und einem Kindergarten an der Grenze. Das schon bestehende Neubaugebiet, das jetzt ausgelegte und die weiteren Planungen können eben nicht mehr „über die vorhandene Infrastruktur vertretbar abgewickelt“ werden.