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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 16.08.2019 um 20:48 Uhr

Mal ein Machtwort sprechen

Fahrradfahrer können ruhig ein paar Schritte zu Fuß gehen

Unser Bürgergarten muss unantastbar bleiben. Will man denn jedem Radfahrer persönlich „in den Hintern kriechen“?

Zu: „Geradeaus ohne Schlenker“, vom 24. Juli

Werte Stadtmütter und -väter, stellt am Anfang des gemeinsam zu nutzenden Weges, nach Verlassen der Scharnhorststraße und dem Überqueren des 164er Ringes, ein Schild auf! Hierdrauf muss stehen: Radfahrer absteigen, das Fahrrad durch das große Tor zum und durch den Bürgergarten schieben bis zum nächsten, vorhandenen Radweg. Schluss, aus. Wo leben wir denn eigentlich? Ein ähnliches Schild weist in die andere Richtung, die gleiche Vorgehensweise.

Was in unserer Fußgängerzone geht, ist auch hier zumutbar. Die Strecke durch den Bürgergarten ist wesentlich kürzer als vom Beginn der Osterstraße bis zum Ende der Bäckerstraße. Wer in der Verfassung ist, auf sein Fahrrad zu steigen, sollte auch in der Lage sein, mal ein paar Schritte, der Umwelt und dem „Stadtsäckel“ zuliebe, zu Fuß zu gehen. Der Oberbürgermeister sollte mal ein Machtwort sprechen, schließlich habe auch ich ihn gewählt.