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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 25.01.2021 um 15:27 Uhr

Zu: „Die nächste Stufe des Lockdowns“, vom 6. Januar

Es gibt ein Leben vor dem Tod


Der Tod, der Verlust eines Menschen, tut sehr weh. Alles ändert sich nach dem Tod eines nahen Angehörigen, alles. Den Zustand und die Aufarbeitung nennt man Trauer. Jedes Jahr sterben in Deutschland zirka 1000 000 Menschen


Jeden Tag zirka 2750, auch heute und morgen! Das ist in jedem Einzelfall sehr traurig und dramatisch. Im Straßenverkehr, durch Unfälle, an ungesunder Ernährung, an Luftverschmutzung, durch Grippeviren, Selbstmord oder einfach, weil durch Krankheit oder Alter das Leben zu Ende ist. Zucker als Nahrungsmittel zum Beispiel tötet viel mehr Menschen (vorzeitig) als Schießpulver beziehungsweise Corona. Ernähren wir uns deshalb gesünder? Fahren wir deshalb kein Auto mehr? Verbrennen wir deshalb keine Kohle oder Öl mehr? Beziehungsweise wird uns das von der besorgten Regierung verboten? Eher im Gegenteil! Das kann nur EU-weit geregelt werden... Der Tod gehört zum Leben dazu und ist uns allen sicher. Die einzige Gewissheit im Leben überhaupt. Vielleicht sollten wir uns in unserer Gesellschaft mal mit der Endlichkeit unseres Seins auseinandersetzen, anstatt das Leben insbesondere der jungen Menschen weiter einzuschränken. Es gibt ein Leben vor dem Tod. Gerhard Schäfer,
Coppenbrügge