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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 01.03.2021 um 13:04 Uhr

Zu: „Badespaß mit Schallplattenmusik“, vom 13. Februar

Entwicklungspotenzial aufzeigen

Bekanntlich hat das Monopol eine bewegte, teilweise unrühmliche Vergangenheit hinter sich und machte negative Schlagzeilen; vor allen Dingen durch die Nutzung des rechtsextremen Jürgen Rieger. Im weiteren Verlauf stand das Gebäude über viele Jahre leer, längst erforderliche Investitionen wurden unterlassen.

Im Leerstand 2004 führte ein Wasserschaden dazu, dass Brand- und Sicherheitsbestimmungen nicht mehr erfüllt waren. Im Jahr 2009 wies die Fassade viele Mängel und Witterungsschäden auf und durch den abbröckelnden Putz an der Gründerzeitfassade verkam das Gebäude zu einem jahrelangen Schandfleck für Hameln.

Mit viel Mut und noch mehr finanziellen Mitteln wurde das Gebäude von privaten Investoren unter Beachtung von Denkmal- und Feuerschutzbestimmungen saniert, die historische Fassade erhalten, ein historischer Ballsaal und auf über 4000 Quadratmetern viel Platz für ein kompetentes Ärzteteam geschaffen… und dies alles, ohne den Steuerzahler zu belasten.

Ich hätte mir von Herrn Gelderblom gewünscht, solche Anstrengungen anzuerkennen. Gelegenheit hätte er aber auch für noch andere brachliegende historische Gebäude in Hameln geeignete Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen beziehungsweise durch persönlichen Einsatz Beiträge zu leisten.