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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 24.03.2021 um 14:05 Uhr

Zu: „Der Neubau für den Altenauplatz“, vom 6. März

Ein weiterer Platz für ein neues Hotel fällt weg

Richtig ist, dass sich etwas bewegen muss. Aber: Ich hatte in den 80er Jahren ein Tischwäsche- und Kunstgewerbe-Fachgeschäft am Brunnenplatz. Das Geschäft existierte seit 1936 in Hannover und als Zweigstelle seit 1948 in Bad Pyrmont.

. Die drei Häuser am Altenauplatz, Kurhaus am Park, Ried und Haus Westfalen, waren immer gut belegt und für die Geschäftsleute in Pyrmont eine wichtige Umsatzquelle.

Wenn jetzt nur Wohnungen kommen, bleiben für die Geschäftsleute wesentlich weniger Einnahmen als aus einem Hotel oder einer schönen Pension. Die Investition in Pyrmont wäre wichtig gewesen, wenn damit Gäste kommen. So wird ein weiterer Platz für neue Hotels genommen, die Pyrmont so dringend braucht. Haus Hemmerich, in dem mein Geschäft war, ist seit 300 Jahren immer von den Inhabern instand gehalten worden, genauso wie viele andere denkmalgeschützten Häuser in der Stadt. Die Weichen, diese drei Häuser am Altenauplatz verfallen zu lassen, hätte die Politik in Pyrmont schon ganz am Anfang nicht zulassen dürfen. Die Mittel dazu hat die Politik.

Wir können nur hoffen, dass nun wenigstens die Pyrmonter Handwerksbetriebe die Aufträge an den Häusern bekommen, nicht, dass alle Investitionen nur nach NRW fließen. Wie schon gesagt, der Herr investiert in sein Privatvermögen, nicht in den Ort. Die Aufforderung, die Bürger sollen Bäume stiften, läuft in die falsche Richtung, denn eigentlich muss der nachpflanzen, der sie abholzt. Für eine 180-jährige Kastanie und die Linden sind das rund 30 neue Bäume